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Presseinformation der Freien Wählergemeinschaft Weida e.V.
In Vorbereitung der Bürgermeister- und Landratswahlen am 22. April 2012 gab es in den letzten Tagen umfassende Berichterstattungen in den kommunalen Medien. Viele Bürger haben uns angesprochen und sind verunsichert, dass der Bürgermeisterkandidat Dr. Robert Bankwitz mit der Wählergemeinschaft Pro Kommune – FWG auf Stimmenfang geht.
Hiermit möchten wir noch einmal eindeutig klarstellen, dass diese mit der Freien Wählergemeinschaft Weida e.V. nichts zu tun hat und Herr Dr. Robert Bankwitz nicht Mitglied unserer Wählergemeinschaft ist.
Wir, und zwei weitere Stadtratsfraktionen der Stadt Weida, haben uns klar und deutlich für den amtierenden Bürgermeister Herrn Werner Beyer ausge-sprochen und keinen eigenen Kandidaten aufgestellt.
Wir sind der Meinung, dass Bodenständigkeit, Kontinuität und sachliche Einschätzung der tatsächlichen Möglichkeiten für die Weiterentwicklung einer Kommune in Ostdeutschland, theoretischen nicht durchzusetzenden Fantasien der Vorrang einzuräumen ist.
Personen, die über Jahre im Stadtrat überwiegend Vorlagen und Beschlüsse abgelehnt haben ohne selbst machbare Lösungen aufzeigen zu können und sich für die Streichung aller freiwilligen Leistungen ausgesprochen haben, sind jetzt plötzlich nicht glaubhaft zu fortschrittlichen Idealisten für die Stadt Weida mutiert.
Wir möchten hiermit nochmals, entgegen den öffentlichen Darstellungen des Herrn Dr. Robert Bankwitz und Frau Ines Zipfel (Wochenblatt vom 31. März 2012) den Bürgern erklären, dass es keinen Stadtratsbeschluss gegeben hat, welcher die Einwohner der Stadt Weida zu einer Zahlung von rund 9 Mill. € durch eine Eingemeindung verpflichtet. Wenn das Land Thüringen für keine entsprechende finanzielle Entlastung sorgt und der Haushalt der Stadt Weida in
Gefahr gerät, wird es keine Eingemeindungen geben (nachzulesen im Weidaer Wochenblatt vom 10.März 2012, Amtsblatt Seite 3, Beschluss – Nr.: 002-5/2012, Absatz 2).
Formulierungen auf den Wahlbenachrichtigungen an die Wähler haben ebenfalls zu einigen Irritationen geführt. Ein Antrag auf einen Wahlschein ist nur dann zu stellen, wenn Sie vor dem Wahltermin 22. April 2012 durch Briefwahl wählen wollen!
Wenn Sie aber am Wahltag ihre Stimme abgeben, benötigen sie vorher keinen Antrag und können mit der Ihnen zugesandten Wahlbenachrichtigungskarte an die Wahlurne treten.
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
Wir möchten Sie nochmals aufrufen ihre Möglichkeit der Wahlteilnahme unbedingt zu nutzen und nicht zulassen, dass durch die Anzahl der Nichtwähler der tatsächliche Wille der interessierten Bevölkerung verzerrt wird.
Immer wieder wird von Wahlmüdigkeit und Desinteresse der Bevölkerung gesprochen. Sicherlich sind auch in der „großen Politik“ manche Beschlüsse mit dem logischen Menschenverstand nicht nachzuvollziehen. Aber die Politik in ihrer Heimatstadt machen Sie selbst und Sie entscheiden darüber, wer Ihre Interessen vertreten soll.
In einer Kleinstadt wie es Weida ist, gibt es viele Möglichkeiten aktiv bei der Gestaltung und Entwicklung mitzuwirken. Stellen Sie ihre Fragen an die Stadt-räte, besuchen Sie die öffentlichen Veranstaltungen. Wir möchten wieder mit Ihnen diskutieren und Ihre Meinung wissen, am:
Montag, 16. April 2012 um 19 :00 Uhr in der Pension „Zur Altstadt“